
Die Aussage das sich Waren unter 10 € auf Flohmärkten kaum noch
lohnen, lässt sich aufgrund des hohen Zeit und Kosten aufwandes
( Standgebühren, frühes Aufstehen, Transport ) nachvollziehen. Dennoch
hängt der Erfolg stark von der Strategie ab, da Flohmärkte nach wie vor
als Fundgrube für günstige Artikel gelten.
Hier ist eine Analyse der Situation:
Warum günstige Artikel ( unter 10 € als unwirtschaftlich gelten:
Hohe Fixkosten: die Standgebühren ( oft 5 € bis über 20 € für den
ersten Meter ) müssen erst einmal eingespielt werden.
Zeitaufwand vs. Ertrag: Der Aufwand für Aufbau, Verkauf und Abbau ist
hoch. Bei vielen Kleinteilen im Wert von 0,50 € bis 2 € ist der
Stundenlohn extrem gering.
Konkurenz: Professionelle Händler drücken die Preise und kaufen oft
früh morgens günstig ein.
Wie sich Kleinteile dennoch lohnen können ( Strategien ):
Paketpreise: Statt einzelner CDs lohnt es sich, ganze Kartons oder "3 für
5 €" - Angebote zu machen.
Wühltisch / Kiste: Eine Kiste mit "alles für 1 € " zieht Kunden an und
verringert den Verhandlungsaufwand.
Ergänzung: Günstige Artikel dienen oft als "Lockvögel" für Käufer die
dann eher bei teuren Sachen stehen bleiben.
Nischen: Kleidung,Spielzeug oder kleine Sammlerstücke finden auch für
unter 10 € schnelle Abnehmer.
Zusammendfassend: Wer nur Kleinkram verkauft, macht oft ein
Minusgeschäft. Der Mix aus "günstigem Füllmaterial" und höherpreisigen
"Highlights" ist der Schlüssel zum Erfolg.
Einkaufsqwellen:
Eine besonders günstige Einkaufquelle bieten die Flohmärkte im Elsass
mit 100 - 1000 Flohmarktständen findet jeder Besucher genügend
Matterial, deren Termine stehen im flohmarktjournal.de nicht umsonst
haben Händler aus Hessen, Bayern, Saarland und Rheinland Pfalz das
Flohmarktjournal abonniert, denn die Flohmärkte im Elsass finden immer
nur Sonntags statt und die Elsässer sprechen fast alle deutsch.